ein zauberhaftes Buch, das das Hohelied auf die japanische Papierkunst singt.
Verfasserin dieses Werks, das bereits durch seinen Schutzumschlag aus transparentem laminiertem Washi für sich einnimmt, ist Irmtraud Schaarschmidt-Richter Sie hat sich mit ihrem Buch erkennbar einen Herzenswunsch erfüllt. Dafür spricht die Begeisterung, mit der sie schreibt, dafür spricht die sorgfältige Bildauswahl, die neben zahlreichen Beispielen des umständlich hergestellten und noch umständlicher gefärbten Japanpapiers eben auch profane Produkte berücksichtigt, und dafür spricht die sorgfältige Herstellung des eher kleinformatigen Bandes, in den zum guten Schluß sogar drei Washistreifen eingeklebt sind, auf daß der Leser selbst ertasten möge, worin die Besonderheit dieses Produkts liegt.
der Band hätte eine große Verbreitung verdient, denn Irmtraud Schaarschmidt-Richter schreibt wunderbar anschaulich, ohne jeden Fachjargon, und ihr gelingt sogar die seltene Kunst, die Bilder zum elementaren Bestandteil ihres Textes werden zu lassen, weil sie sich einfach dort mit den Beschreibungen zurückhält, wo die Fotos für sich sprechen.