2005 erschien als Erstausgabe ein ganz außergewöhnlicher Roman:
Den geschichtlichen Hintergrund bildet das Schicksal des Kriegsschiffes »Admiral Graf Spee«, das 1939 vor Montevideo versenkt wurde. Doch »Polyphem« ist kein Kriegsroman, auch wenn er in Zeiten des Krieges spielt: es ist die Geschichte eines Mannes ohne Vergangenheit, der mit Begeisterung zur See fuhr, dem Krieg und Sterben jeden Idealismus nahmen und der nicht zuletzt durch die Begegnung mit einer Frau und der Erfahrung einer großen Liebe seine Zukunft fand.
»Polyphem« ist ein Buch, das den Leser gefangennimmt und bewegt, geschrieben in einer Sprache, wie man sie bei den jüngeren deutschen Schriftstellern nur selten findet.
Ob es sich um den Dänen Jens Christian Grøndahl handelt oder den hervorragenden irischen Autor Seán Rooney und die Autorin Éilís Ní Dhuibhne (übrigens »Eilisch Née Gvivneh« ausgesprochen !), um die Sinoamerikanerin Wang Ping oder den herausragenden Paul Metcalf
dies sind Leseerfahrungen, die Sie nicht vergessen werden !
eine großartige, facettenreiche Auseinandersetzung des Autors mit seinem Urgroßvater Herman Melville und dessen Hauptwerk »Moby Dick«, zugleich eine literarische und historische Reise, die von 1492 bis ins 20. Jahrhundert führt.
»Literatur in ihrer reinsten Form« Walter Klier, FAZ